Stichwort Führung: - Fairness schafft Vertrauen

Die unerlässliche Verantwortung: - Warum Chefinnen und Chefs Hilfe brauchen, um Unternehmen gut zu führen

Wer Menschen führt, macht unvermeidlich Fehler. Daraus ziehen etliche Führungskräfte den Schluss, entweder zu leugnen, dass sie führen, oder ihre Fehler und deren Folgen zu ignorieren. Das macht aus einer Führungskraft einen unfairen Akteur.
Die "zehn größten Führungsfehler" reichen vom Leugnen der Führungsrolle bis hin zum Herauskehren der Machtposition. Was Mitarbeiter aber wirklichen erwarten ist, klar und ohne Irritationen zu kommunizieren, ebenso Einfühlung in Mitarbeiter, Offenheit, Bekenntnis zu eigenen Fehlern. Das kann nur dem gelingen, der sich selbst ehrlich anschaut.
Dazu ist heute in aller Regel ein Berater unerlässlich, der souverän und klug genug ist, einer Führungskraft den Spiegel so vorzuhalten, dass sie daraus etwas lernt:

  • wie gut, sorgfältig, zuverlässig und gewissenhaft Sie selbst Ihre Arbeit machen
  • mit wie viel Motivation, Elan und Power Sie selbst an Ihre Aufgaben herangehen
    - auch an die, die Sie nicht so gerne machen
  • wie viel Eigeninitiative Sie selbst zeigen und wie es um Ihre Hilfsbereitschaft steht
  • wie viel Interesse Sie selbst für die Arbeit der anderen haben und zeigen
  • wie Sie selbst mit Ihren Stimmungen umgehen und welche Laune Sie verbreiten
  • wie Sie selbst mit Fehlern umgehen - den eigenen und denen anderer
  • wie Sie selbst sich in schwierigen, hektischen und stressigen Situationen verhalten
  • wie angenehm und leicht Sie selbst es anderen machen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Mit wachsendem Druck steigt bei Chefs die Neigung zum Tunnelblick und zur Ignorierung des eigenen Schattens. Jenes Schattens, den die Persönlichkeit selbst bei besten Absichten wirft. Selbstkritik und Selbstbewusstsein gehören deshalb zu einer Selbstwahrnehmung, die Schritte zur Führungskompetenz erst möglich machen.
Besonders fordern Mitarbeiter heraus, die als schwierig gelten. Im Umgang mit schwierigen Mitarbeitern gibt es dazu eine Reihe von Hilfen für Gespräche. Doch an anspruchsvollen Mitarbeitern (auch so ließe sich das Wort "schwierig" übersetzen) scheitern viele Chefs. Hier kommt man nämlich nur mit Führungswissen und -können weiter, das in Beratungs- Prozessen erarbeitet wird. Der Schlüssel zum Umgang mit schwierigen Führungssituationen liegt nicht in den Methoden, sondern in der Führungspersönlichkeit und ihrer Entwicklung selbst. Und im Gesamtkonzept eines Führungshandelns, das Vertrauen aufbaut, Fairness stärkt und Mitarbeiter unterstützt.
Wenn Chefs mit ihren Vorstellungen nicht weiterkommen, neigen sie bisweilen dazu, rabiat oder intrigant zu werden. Es gibt eine erkleckliche Anzahl an Psychopathen und Egomanen unter ihnen, deren "A…-Faktor" besonders weit reichende Folgen hat. Daher ist es wichtig, eine "Anti-A…-Regel" in die Organisation einzubauen und sich strikt daran zu halten, wenn man nicht im Sumpf des wechselseitigen Schlechtmachens und der Demotivation enden will.
Team- Berater beobachten und zeigen die Alternativen auf, inklusive einer Checkliste für die Einstellung, um Psychopaten erst gar nicht den Zugang zum Team zu verschaffen.
Entscheidend ist das frühzeitige Engagement gegen Psychoterror von Führungskräften wie auch Teammitgliedern und der Aufbau von Regeln und Verhaltensweisen, die diesem Terror keine Chance lassen.